MEDIEN

EINIGEN UNSERER ENTGEGNUNGEN

https://tierversuchsverbot.ch/doks/medien-entgegnung/ 

Weitere sind untenstehend eingearbeitet.

 

MEDIEN ÜBER UNS & PRESSETEXTE VON UNS

***

  • https://www.woz.ch/1818/tierversuche/fuer-die-forschung-sterben  – (3.5.2018/u.a. Interview mit Dr. Renato Werndli)
  • Kritik am WoZ Artikel – Irene Varga, 14.6.2018: Der Ton macht die Musik. Einige Fakten werden geliefert, doch die Beleuchtung ist zu Gunsten der Tierversuchsbefürworter.

    Statt: « In der Folge nahm die Anzahl Versuchstiere deutlich ab: von knapp zwei Millionen Anfang der achtziger Jahre auf rund 500 000 Tiere im Jahr 2000 » zu loben, muss man deutlich und unmissverständlich tadeln: Seit 20 Jahren herrscht Stagnation in der Gesamtzahl und Explosion der Anzahl Tierversuche in der Grundlagenforschung. In der Toxikologie nehmen die Versuchszahlen ab, denn dort rennt man mit der Kritik gegen Tierversuche offene Türen ein: dort haben viele Forscher längst erkannt, dass es weit bessere Modelle braucht, um Auswirkungen auf die Menschen verlässlich vorhersagen zu können. Mit dem Satz: « dennoch ist die Zahl an Versuchstieren in der Schweiz seit der Jahrtausendwende etwa gleich hoch geblieben » wird die Stagnation zwar erwähnt, doch stilistisch derart unauffällig, dass der Skandal dem eiligen Leser kaum auffällt. Wichtig wäre auch hervorzuheben: Seit bald 60 Jahren redet man von 3R, ohne dass Tierversuche verschwunden wären. Zudem: « zugefügtes Leid pro Individuum » ist unabhängig von der Gesamtzahl. Und ebenso wichtig: falsche Methode bleibt falsche Methode, selbst wenn nur ein einziges Tier « geopfert » werden würde. Wie viele Jahr will man noch Geld, Zeit und Ressourcen in irreführende Methoden investieren?

    Wenn man die Volksinitiative vorstellt, sollten vorwiegend bedingungslose Tierschützer/innen zu Wort kommen und Freunde ethisch und prozesstechnisch guter Wissenschaft. Die Gegner der Initiative werden noch Bühne genug erhalten mit ihren Wenn und Abers. Schade, dass die WoZ nicht ausschliesslich den scharfen Kritikern am Status Quo den Platz zur Verfügung stellt, um ihre Sicht zu erläutern.

    Es ist auch ein Ablenkungsmanöver der Tierversuchsbefürworter, jeweils die mangelnde Qualität bei der Forschungsabwicklung in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn eine Methode falsch ist, kann sie noch so perfekt angewendet werden, kann das Ergebnis rechnerisch und prozesstechnisch noch so stimmig sein, das Ergebnis entspricht dennoch nicht den Bedürfnissen der Patienten.

    WoZ schreibt: « Damit die Tierversuche nicht einfach ins Ausland verlagert werden, sehen die InitiantInnen ein Importverbot für sämtliche Produkte vor, die mithilfe von Tierversuchen entwickelt wurden ». « Sämtliche Produkte » ist falsch, denn alles was bisher schon am Markt, und fertig ausgetestet ist, darf bleiben.

    Im letzten Abschnitt wird dann auch noch so getan, als ob das Tiermodell erfolgreich sei: Ja, wer hätte sich ein Organ transplantieren lassen, wenn vorher nicht an Tieren eine Machbarkeit « bewiesen » worden wäre. Verschwiegen werden die vielen Toten und Gesundheitsopfer, die sich durch solche « Erfolge » in falscher Sicherheiten glauben. Bei jeder Spezies muss die Forschung wieder von vorne beginnen, bis brauchbare Ergebnisse vorliegen. Die vielen Misserfolge aber beweisen, dass die Forschung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Hier liegt nämlich genau der Hund begraben: der Tierversuch dient als Lockvogel, um Menschen für Experimente zu gewinnen, für die es ohne die gutgläubigen Patienten, sehr sorgfältige und innige Vorbereitung bräuchte. Forschung aber hat die Aufgabe diese sorgfältige und innige Vorbereitung zu leisten. Dann und nur dann braucht es keine menschlichen « Versuchs- und Irrtums »-Opfer, wie sie heute Dank Tierversuche rekrutiert werden können.

***

DIVERSE MEDIENBERICHTE ZUR LANCIERUNG am 3.10.2017, meist im Wortlaut von SDA: LANCIERUNG TIERVERSUCHSVERBOTS20171003

RICHTIGSTELLUNGEN zum 3.10.2017:
FALSCH: Nach einem Ja zur Initiative sollen auch der Handel sowie die Ein- und Ausfuhr von Produkten verboten werden, für die Tierversuche durchgeführt werden mussten
RICHTIG: … für bereits ausgetestete Produkte und Methoden bleibt alles beim Alten. Es gilt:  » Nach Inkrafttreten des Tierversuchsverbotes sind Handel, Einfuhr und Ausfuhr von Produkten aller Branchen und Arten verboten, wenn für sie weiterhin Tierversuche direkt oder indirekt durchgeführt werden; bisherige Produkte bleiben vom Verbot ausgenommen, wenn für sie keinerlei Tierversuche mehr direkt oder indirekt durchgeführt werden.»
FALSCH: Sie verlangen eine Forschung, die wegkommt vom Prinzip « Versuch und Wirkung ».
RICHTIG: …wegkommen vom Prinzip: « Versuch und Irrtum »! Weitere Hinweise für Verständnisfragen: http://tierversuchsverbot.ch/faq2/faq/
HIER UNSERE LANCIERUNGSTEXTE:
http://tierversuchsverbot.ch/doks/ (scrollen)